Magnetpinnwand-800erZu Weihnachten wünschte sich meine Mutter eine Magnetpinnwand, die man auch beschreiben können sollte, natürlich selbst gebaut. Gesagt, getan!

Was man braucht

Dazu braucht man gar nicht so viel. Zunächst einmal ein Holzbrett in der passenden Größe, dann entsprechende Rahmenleisten. Außerdem wird Magnetfarbe benötigt und dazu noch Tafelfarbe. Die Farbe der Magnetfarbe ist egal, da diese am Ende mit der Tafelfarbe, bzw. dem Tafellack überpinselt wird. In unserem Falle ist der Tafellack grau, was gut in die Küche meiner Eltern passt. Für den Rahmen griff ich zu Silberlack der Firma Kluthe, den es in jedem Baumarkt gibt. Die anderen Spezialfarben bekommt man im Zweifel sehr gut über Amazon. Dann noch ein paar Nägel und Fertig-Fugenspachtel aus der Tube.

Magnetpinnwand-Material

Wie man es macht

Zunächst einmal bepinselt man das Holzbrett mit der Magnetfarbe und das in bis zu 5 Schichten, damit die Magnete nachher auch wirklich halten. Vorsichtshalber habe ich extra starke Neodym-Magnete gekauft. Anschließend kamen zwei Schichten Tafellack oben drauf. Dann muss man natürlich noch die Rahmenleisten lackieren, mit dem Silberlack, ebenfalls in zwei Schichten. Vorher muss man die Enden der Leisten aber mit einer Gehrungslade auf einen 45 Grad Winkel zusägen. Wenn dann alles lackiert und trocken ist, nagelt man die Leisten vorsichtig auf die Seiten des Bretts. Wenn dann noch Fugen entstehen zwischen den Leisten, dann kann man diese vorsichtig mit der Fugenmasse füllen und anschließend mit dem Silberlack überlackieren. Dabei muss man aber aufpassen, dass der Silberlack nicht auf die eigentliche Tafel läuft. Es empfiehlt sich, die Tafel vorher mit Malerkrepp abzukleben.

Fertig!

Wer es lieber goldig mag, von Kluthe gibt es auch Goldlack, den ich für meine eigenen Magnetpinnwände verwendet habe.

Magnetpinnwand-seiteEcke

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