Magnetpinnwand DIY

Der Entrée-Bereich meiner kleinen Wohnung wurde nunmehr mit zwei kleinen Magnetpinnwänden ergänzt. Die machen sich neben meiner Goldhand und meinem großen Spiegel besonders gut. Gebaut wurden sie mit Magnetfarbe, die man über Amazon kaufen kann. Eine der Pinnwände ist mit einem Dorn in Form einer Gewindestange versehen, auf der ich die Karten von vergangenen Konzerten aufspieße.

Ja, ja, lange habe ich nichts von mir hören lassen, aber ich kam die letzten Wochen und Monate auch kaum zum Basteln, da das Projekt foodnav.de leider nicht nur meine offizielle Arbeitszeit bei meiner Firma, sondern auch einen Teil meiner Freizeit frisst. Nun hatte ich aber zwei Wochen Urlaub und da musste unbedingt gebastelt werden. Herausgekommen sind tolle Magnetpinnwände.

MagnetfarbeWas man braucht:

Material:

  • Holzplatte in beliebiger Größe
  • Holz-Profil-Leisten für den Rahmen
  • Für den Dorn: Gewindestange aus Messing + passende Muttern
  • Goldlack
  • Magnetfarbe von Milacor – meine stammt von Amazon und ist hier zu finden
  • Schwarzer Sprühlack aus der Spraydose
  • Aufhängungsmaterial
  • Ziernägel, messingfarben
  • Kleine Schrauben
  • Fugenspachtel

Werkzeug:

  • Säge mit Gehrungslade oder gleich eine elektrische Gehrungssäge
  • Kleiner Pinsel und kleine Farbrolle
  • Bohrer

Wie es geht:

Zunächst muss das Brett mit der Magnetfarbe bepinselt werden und zwar gleich in mehreren Schichten, um eine befriedigende Magnethaftung zu erreichen. Auf der Verpackung steht, man bräuchte drei Schichten Farbe, da der Testmagnet aber damit nicht genug haftete, habe ich zwei weitere Schichten aufgetragen. Ich habe dies mit dem Pinsel gemacht, weshalb die Oberfläche etwas uneben geworden ist, aufgrund der besonderen, sehr zähflüssigen Konsistenz der Farbe. Man sollte wohl tatsächlich besser eine Farbrolle nehmen. Der Farbauftrag ist etwas mühselig und zeitaufwändig, weil die Magnetfarbe nach jedem Anstrich etwa 4 Stunden trocknen muss.

Gelackt-und-magnetet

Anschließend trägt man die finale Farbschicht in beliebiger Farbausführung auf, in meinem Fall habe ich schwarzen Sprühlack verwendet, was gut funktionierte.

letzte-Lackschicht

Den Rahmen muss man zunächst passend zusägen. Man sollte die Stücke dabei passend an die Platte halten und die richtige Länge möglichst exakt anzeichnen. Die vier Stücke für den Rahmen sägt man dann mit Hilfe einer Gehrungslade und der passenden Säge so zu, dass an beiden Enden 45 Grad Winkel entstehen. Man sollte wirklich nach jeder Sägeaktion wieder alle fertigen Teile aneinander halten und gucken, ob es passt und das nächste Teil passend zu den anderen zusägen.

Hat man alle Teile zugesägt, werden sie mit Goldlack lackiert. Dann bohrt man kleine Löcher vor, damit die empfindlichen Leisten beim nageln auf die Grundplatte nicht splittern. Nun kann man vorsichtig den Rahmen auf die Grundplatte nageln.

Leisten

Sollten nun kleine Lücken an den Ecken zwischen den einzelnen Rahmenteilen entstehen, so ist das kein Problem. Diese schmiert man einfach mit Fugenspachtel zu. Dieser lässt sich nach dem Trocknen mit Goldlack lackieren. Man kann anschließend auch mit dem Goldlack eventuelle Schäden an den Nagelstellen überlackieren, da der Lack sehr dünnflüssig ist, ergeben sich dadurch keine fleckigen Stellen.

Ich habe wie gesagt noch ein Loch in eine der Pinnwände gebohrt und eine Art Sporn eingebaut, auf den ich Tickets vergangener Konzerte spieße, aber das ist Geschmackssache.

Fertig!

Hauptbild

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