Buchweizen-Galettes fructosearm Buchweizen-Galettes sind eine bretonische Spezialität, die ich erstmals im Hamburger Ti Breizh Haus gegessen habe. Daran erinnerte ich mich neulich, als ich über neue fructosearme Dinge nachdachte, die man kochen könnte. Tatsächlich fand ich auf der Homepage des Ti Breizh Hauses ein Rezept, das man einfach fructosearm und lactosefrei zubereiten kann. Galettes sind quasi die herzhafte Version eines Crêpes aus Buchweizenmehl. Das Rezept findet Ihr nach dem Klick.

Zutaten: Für etwa 20 Galettes (reicht für ca. 2-3 Personen)

  • 1/4 Liter lactosefreie Milch
  • 3/4 Liter Wasser
  • 1 Ei
  • 500 Gramm Buchweizenmehl (gibt’s im Supermarkt, z.B. bei EDEKA)
  • Etwas Salz
  • Reibekäse und andere Dinge zum Belegen (z.B. Schinken, Champignons etc)

Zubereitung:

Zunächst füllt man Wasser und Milch in einen Messbecher und gibt das Salz hinein. Das Buchweizenmehl kommt in eine große Schüssel. Dann zunächst das Ei zum Mehl geben und unterrühren mit der Hand oder einem großen Löffel. Dann unter ständigem Rühren langsam die Flüssigkeit hinzugeben. Solange rühren, bis sich die Zutaten gut vermischt haben. Den fertigen Teig dann 24 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Tag kann man die Galettes dann wie normale Crêpes in der Pfanne braten oder besser wahrscheinlich auf einer richtigen Crêpe-Platte (gibt’s ab etwa 25 Euro). Bei mir backten die Dinger sehr stark an der Pfanne bis ich einfach ein wenig mehr Olivenöl zum Einfetten genommen habe. Wenn die Galettes in der Pfanne schon fest geworden sind, kann man sie beliebig belegen. Ich habe Schinken und Reibekäse genommen. Sehr lecker! Noch etwas warten bis der Käse etwas angeschmolzen ist und rauf damit auf den Teller!

Fructosearm & lactosefrei:

Buchweizenmehl ist an sich wohl recht fructosearm, ich vertrage es jedenfalls sehr gut. Die anderen Zutaten sind weitestgehend kein Problem, was Fructose angeht. Beim Schinken sollte man auf die Packung achten. Deutsche Schinkenfabrikanten machen stets Zucker in ihre Produkte oder noch schlimmer: Glucosesirup. Daher zu italienischem Schinken greifen, auch wenn er teurer ist. Das ist dafür normalerweise auch wirklich nur Schinken und nichts sonst. Was die Lactose angeht, einfach zu lactosefreier Milch und lactosefreiem Käse greifen. Gibt’s ja mittlerweile wirklich in fast jedem Supermarkt.

Guten Appetit!

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