Schokopudding-1

Nach etwa drei Jahren zum Kochen gezwungen bin, dank Fructosemalabsorption, was ich vorher weder konnte noch wollte, habe ich die Essenszubereitung so langsam drauf, zumindest bestimmte Gerichte. Ich habe mich in den letzten Wochen öfter mal an Schokopudding versucht, gerade weil man ja als Fructose- und Lactosegeschädigter nicht so viel Auswahl an Süßspeisen hat. Nach dem Klick findet Ihr nun mein Rezept für super leckeren fructosearmen und lactosefreien Schokopudding!

Was man braucht (für etwa 4 Portionen)

  • 500 ml lactosefreie Milch (ich habe die normale fette genommen – es geht aber sicher auch mit fettarmer Milch)
  • Etwa 200 bis 300 ml Reissirup
  • 60 Gramm Kakaopulver, stark entölt
  • 1 Päckchen Gelatine
  • Etwas Weizenmehl
  • Eventuell lactosefreie Sahne

Und wo kriege ich das her?

Nun ja, die lactosefreie Milch bekommt man ja mittlerweile in fast jedem Supermarkt, ob bei Aldi, Rewe oder EDEKA. Reissirup findet Ihr mit großer Sicherheit im Reformhaus und im Bio-Supermarkt. Stark entöltes Kakaopulver findet man ebenfalls im Bio-Supermarkt. In diesem ist weniger Rest-Fructose drin, als in normalem Kakaopulver, da weniger vom Fruchtfleisch der Kakaofrucht im Pulver landet, oder so ähnlich. Gelatine gibt es in kleinen Portionspäckchen auch in jedem Supermarkt.

Und wie bereite ich das zu?

Als erstes lässt man ein Päckchen Gelatine mit etwas Wasser aufquellen, so wie es auf der Packung steht. Währenddessen gießt man die Hälfte der Milch in einen Topf und bringt sie zum Kochen. Die andere Hälfte vermischt man mittels Mixer mit dem Kakaopulver, der aufgequollenen Gelatine und dem Reissirup. Da dieser weniger Süßkraft hat als normaler Zucker, kann man auch ruhig etwas mehr davon nehmen, wenn man es süßer mag. Die entstehende Masse gibt man zu der bereits aufgekochten Milch und verührt alles gut miteinander. Dazu gebe ich immer noch etwas Mehl, das ja auch noch etwas andickend wirkt. Nachdem man alles kurz gekocht hat, giest man die ganze Masse in eine Schale und lässt sie abkühlen. Dann geht’s über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag hat man super leckeren und fructosearmen sowie lactosefreien Schokoladenpudding. Übrigens nicht wundern, wenn die Masse nach dem Kochen sehr flüssig ist! Die Gelatine braucht eine Weile um das Ganze in Puddingmasse zu verwandeln. Auf die einzelnen Portionen kann man nun natürlich noch frisch geschlagene lactosefreie Sahne machen, je nach Geschmack.

Guten Appetit!

Schokopuding-grosse-schuessel

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