So ein Palettentisch ist ja gut und schön, mir war er in der Grundversion dann doch fast zu rustikal. Entsprechend habe ich ihn noch etwas aufgehübscht mit ein paar Schubladen mit schicken Knäufen und praktischen Rollen, die man auch noch abklappen kann. Damit ist das gute Stück dann sogar höhenverstellbar. Das alles ist gut und schön, aber auch etwas teuer. Während mich die Grundversion des Palettentisches geschätzt gerade einmal 15 Euro gekostet hat, komme ich mit allen „Extras“ nun auf ca. 80 bis 100 Euro. Dafür ist das gute Stück jetzt umso schöner.

Die Schubladen
Was man braucht
Für die Schubladen braucht man weitere rustikale Bretter. Ich weiß gar nicht wo meine vorher verbaut waren, sie sind auf jeden Fall etwas breiter, als die Palettenbretter. Die Innenteile der Schubladen sind aus Presspappe in 1 cm Stärke. An Farben habe ich genommen, was ich irgendwo im Keller gefunden habe, z.B. Buntlack aus der Sprühdose, aber auch normale weiße Wandfarbe. Außerdem braucht man Eine Stich- oder am besten eine Kreissäge, einen Elektroschleifer, verschiedene Schrauben, Bohrer und Akkuschrauber. Die Schubladenknäufe gibt es bei Butlers. Für die großen Schubladen kann man zur Stabilisierung noch Leisten kaufen.

Wie man’s macht
Ich hoffe, die Bilder sagen ausreichend viel, denn den Bauprozess zu beschreiben ist schwierig. Wichtig ist, dass man die Innenteile der Schubladen genau an die jeweiligen Öffnungen im Tisch anpasst. Zunächst einmal sägt man dann die Teile aus der Presspappe zurecht und klebt sie zusammen. Dann sägt man sich die Blenden zurecht und malt sie beliebig an. Schließlich werden die Blenden so auf die Schubladen geschraubt, dass sie, wenn die Schubladen geschlossen sind genau nebeneinander passen und die gesamte Breite des Tisches einnehmen. Dann bohrt man ein Loch für die Knäufe und schraubt sie drauf.

Rollenkonstruktion
Was man braucht
Die Rollen habe ich bei eBay erstanden, wo vier Stück in etwa so viel kosten, wie eine einzelne Rolle im Baumarkt. Außerdem braucht man Scharniere und zwar einmal große, an denen später die Rollen befestigt werden, und kleine für die Klapphalterung. Dazu natürlich wiederum Schrauben und einen Metallbohrer.

Wie man’s macht
Noch schwerer zu erklären. Einfach nur Rollen auf ein Scharnier und dann auf die Füße des Tisches schrauben klappt nicht, denn die Rollen knicken dann weg. Entsprechend habe ich die Konstruktion um ein weiteres kleines Scharnier auf der anderen Seite der Tischfüße erweitert, das durch ein paar Schrauben auf der anderen Seite des Fußes gehalten werden. Die Köpfe besagter Schrauben sind etwas kleiner als die Löcher des Scharniers. Entsprechend kann man das Ding drauf und wieder runter klappen. Die Scharniere passen ab Werk (oder ab Baumarkt ;)) nicht aufeinander, entsprechend braucht man einen Metallbohrer um die Löcher passend zu bohren.

Und nun noch jede Menge Bilder:

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